WISSEN STATT GLAUBEN ETHIK - FREI VON DOGMEN FEIERN - OHNE GOTT TRENNUNG KIRCHE & STAAT

AHA, das ist die "Allianz vun Humanisten,

Atheisten an Agnostiker zu Lëtzebuerg"

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generalversammelung-2018

05-05-2018

Am gestrigen Freitagabend hielt die Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker (AHA) ihre jährliche Generalversammlung ab. Nach dem Tätigkeitsbericht und den Berichten des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde der Vorstand...

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18-01-2018

AHA begrüßt, dass eine Mehrheit der Abgeordneten dem Gesetzestext zustimmte, um den Besitz der archaischen Kirchenfabriken in einen nationalen Fonds zusammenzuführen. Dieser geht bekanntlich auf die Konvention zurück, welche die...

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31-10-2017

Das katholische Theaterstück mit dem Thema „Es geht mir nicht ums Geld, also gib mir mehr Geld“ ist seit gestern um einen weiteren Akt reicher. 30 Ex-KatechetInnen haben laut Medienberichten...

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15-09-2017

Umsetzung ist genau unter die Lupe zu nehmen! AHA begrüßt das Prinzip der Einführung eines gemeinsamen Werteunterrichts in der Grundschule ab dem Schuljahr 2017/18 und die Abschaffung des katholischen Religionsunterrichts.

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katholische-faltblaetter-in-luxemburgs-grundschulen

31-05-2017

Ohne Genehmigung des Bildungsministers verteilt. Am vergangenen Montag wurde in der Grundschule von Bous katholische Propaganda an die Schüler verteilt.

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dr-michael-shermer-to-give-world-premiere-talk-in-luxembourg

05-05-2017

Dr. Michael Shermer to give world-premiere talk in Luxembourg hosted by AHA Letzebuerg, at the Campus Limpertsberg of the University of Luxembourg on 23rd May 2017, 8:00 PM.

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02-10-2016

"Von einem neuen Fach, in dem alle Schüler – unabhängig von ihrer Konfession – über große Fragen des Lebens debattieren, profitiert auch die Klasse als Gemeinschaft. Und Schüler, die mehr...

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Feiern ohne Gott

Die katholische Kirche als „größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“?

In einem am 3. November 1984 veröffentlichten Flugblatt mit dem Titel „Das Mittelalter lebt!“ bezeichnete ein Student der Universität Bochum unter anderem die katholische Kirche als „größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“. Er prangerte auch die „immer offensichtlichere Komplizenschaft zwischen Staat und Kirche“ an.

Daraufhin erhob die Staatsanwaltschaft Bochum am 23. Juli 1985 Anklage gegen besagten Studenten, sich berufend auf §166 des Strafgesetzbuchs, den so genannten „Gotteslästerungsparagrafen“.

Der verteidigende Rechtsanwalt Gottfried Niemietz ließ daraufhin den wohl bekanntesten Kirchenkritiker unserer Zeit, Dr. Karlheinz Deschner, ein Gutachten anfertigen. Deschners Gutachten erbrachte die Beweise, dass die Bezeichnung „größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“ auf die katholische Kirche zutrifft, und dies nicht nur im Mittelalter oder in noch länger zurück liegenden Zeiten, sondern auch und ganz besonders im 20. Jahrhundert. Das Massaker im Kroatien der Jahre 1941-1943 sowie generell die Rolle der katholischen Kirche in Bezug auf das Naziregime wurden von Deschner hier angeführt.

Der angeklagte Student wurde auf Grund von Deschners Gutachten freigesprochen.

Karlheinz Deschners 30 Seiten langes Gutachten im Bochumer Prozess wurde in einem Buch veröffentlicht.

Wir von AHA Lëtzebuerg würden jedem Katholiken dazu raten, sich diese 30 Seiten einmal durchzulesen.

Beispiele von unseren Mitgliedern

  • Wir fahren an dem Wochenende, an dem ein Teil von Pauls Klasse Kommunion macht, mit Paul nach London ein Fussballspiel anschauen. So hat er etwas, woran er sich erinnert, und es ist nicht gebunden an irgendwelche religiösen Dogmen.
  • Wenn andere Kinder ihre Kommunion machen, fahren wir mit unserem Sohn in einen Freizeitpark, den er sich aussuchen kann. Nur das Datum ist klar: genau das Wochenende der Kommunion in unserer Gemeinde. Dann hat unser Sohn etwas gegenzuhalten, wenn andere Kinder sticheln (sollten): "Dafür war ich aber in dem ......park, das finde ich viel schöner und interessanter." Tatsächlich sind andere Kinder ständig am Sticheln, an dem einen Tag sind es die Geschenke, die sie anscheinend bekommen, an dem anderen Tag, dass sie bei uns in der Gemeinde montags morgens nach der Kommunion schulfrei haben... Da muss man als Eltern seine Kinder mit guten Argumenten bei Laune halten. Bei uns reicht es aus wenn wir sagen: "Dafür müssen die Kinder, die die Kommunion machen, samstags abends in die Kirche gehen." Sandra Röder-Therwer

Krëschtdag ass eng Zäit, wou regelméisseg Vertrieder vun der kathoulescher Kiirch drop hiweisen, dass jo d’Gebuert vum Jesuskëndchen d’Quell vun eiser Zivilisatioun geng duerstellen, a wou genau aus deem Grond eng Zäit fir Besënnung misst sinn. Et gëtt sech och doriwer beklot, dass an eiser Welt, déi anscheinend „szientistesch-atheistesch“ wier, de Mënsch ëmmer méi an den Abseits geng geroden, an dofir misst grad op Krëschtag rëm méi u Gott respektiv un een Këndchen geduecht ginn, dat ouni Sex soll entstanen sinn.

D’ass scho kokass: de Mënsch geréit anscheinend duerch Wëssenschaft, Opklärung an Demokratie an den Abseits, a fir dat ze konteren, solle mer eis reliéisem Glawen un Nët-Bewisenes an Nët-Beweisbares widmen.

Dovunner ofgesinn, dass schon virun 150 Joer den Charles Darwin drop higewisen huet, dass suwuel de Mënsch wi och seng ethesch Prinzipien eng evolutiounsbiologesch Basis hun, sou klengt och de Rescht vun deem grad Erwähnten nawell zolitt onlogesch. Krëschtdag ass historesch gesinn deen Dag, wou bei villen Völker d’Wantersonnenwend gefeiert gouf, mee d’Krëschtentum huet deen Dag einfach mat hieren Dogmen besat, a mecht zanter hier, wi wann et dat erfonnt hätt, wéi iwrgens och bei aneren sou genannten "heedneschen" Fester (déi "Heeden" hun un aner Götter gegleewt, nët un deen "richtegen" vun de Krëschten). Des Weideren misst een dach mengen, dass wann ee wëllt verhënneren, dass de Mënsch an den Abseits geréit, een sech soll op de Mënsch konzentréieren, an net op imaginär Götter.

Sech op de Mënsch konzentréieren, genau dat maachen d’Humanisten. Si setzen sech an fir Opklärung, Toleranz an ethesch Werter, déi, wi am Fall vun de Mënscherechter, de Rechter vun der Fra oder de Rechter vun Homosexuellen, oft géint deen erbatterten Widderstand vun de Reliounen am Allgemengen an vun der kathoulescher Kiirch am Speziellen duerchgesat hu misse gin, respektiv musse gin.

Eppes soll dofir kloer gesot gin: Keen huet de Monopol op eist Wanterfest, dat den Numm Krëschtdag dréit. Schliesslech ass dat nëmmen ee Numm. Jidfer nët gleewege Mënsch dierf natiirlech Krëschtdag op seng Art a Weis feieren, oder et eben si loossen.

D’Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker Lëtzebuerg gesäit op alle Fall deen Dag z.B. als eng Méiglechkeet, de Wanter ze feieren, deen mat sengen kuerzen Deeg a laangen Nuechten, mat senger Keelt an eventuell enger schnéi-iwerdeckter Natur eng ganz besonnesch Atmosphär schaaft. Ee freedegt Fest wou ee mat senger Famill zesummenkënnt, di een mat Kadoen begleckt, ee Fest, wat ee genéisst mat guddem Iessen an Drenken, mat flotter Musik - di een sech selwer raussicht -, an mat allem wat soss nach dozou gehéiert!

A bei all deem steet eben nët ee Märchenkëndchen oder een imaginären Gott am Mëttelpunkt, mee eben grad dee real existéierenden Mënsch.

Begräbniszeremonie: ein spezieller Fall

Der Tod einer geliebten Person ist für jeden Menschen ein schwer zu verdauendes Ereignis. Umso wichtiger ist es tatsächlich, richtig zu trauern und Abschied zu nehmen. Eine gemeinsame Trauer, mit Familie oder Freunden, ist für viele Menschen ein wichtiger Moment dieses Abschieds, und somit immer sehr ernst zu nehmen. Psychologie der Trauer.

Im Zusammenspiel mit einer totalen Abwesenheit von nicht-religiösen Alternativen ist dies die Erklärung dafür, dass immer noch die allermeisten Begräbnisse mit religiösen Zeremonien gekoppelt sind.

Solche religiösen Zeremonien bei Begräbnissen beinhalten meist folgende Probleme:

  • Sie sind unpersönlich: ein Priester, der die verstorbene Person meist gar nicht gekannt hat, redet irgendein allgemeines und unpersönliches Zeug über diese Person.
  • Sie sind wieder einmal gekoppelt mit Glauben an ein Leben nach dem Tod und einen nicht-existenten „Gott“, und somit weit entfernt von der Wahrheit und der Realität.

Menschen, die zu Lebzeiten nicht an einen „Gott“ glauben, können vor ihrem Tod in die Wege leiten, dass ihre Abschiedszeremonie eine glaubens- und religionsfreie Zone wird (N.B.: ein Testament eignet sich hierfür nicht! Warum? Wie mache ich es richtig?). Und trotzdem: eine angebracht feierliche und bewegende Zeremonie sollte es schon sein, um den Hinterbliebenen die Trauer und den Abschied zu ermöglichen.

Menschen, die an solchen nicht-religiösen Abschiedszeremonien teilgenommen haben, berichten meist von viel emotionaleren Momenten als bei unpersönlichen religiösen Feiern. Aussagen demnächst hier.

Wir zeigen demnächst hier Möglichkeiten und Alternativen auf, wie man eine nicht-religiöse Abschiedsfeier für seinen geliebten Verstorbenen gestalten kann. Natürlich sind dies nur Beispiele; jeder kann hier seinen eigenen Ideen im Sinne der verstorbenen Person einbringen.

Eignet sich ein Testament, um in die Wege zu leiten dass ihre Abschiedszeremonie eine glaubens- und religionsfreie Zone wird?

AHA Lëtzebuerg hat bei einem Notar nachgefragt.

Ein Testament wird in den allermeisten Fällen erst einige Tage nach dem Tod und somit nach dem Begräbnis oder der Einäscherung einer Person aufgemacht.

In diesem Falle ist es natürlich zu spät.

Hat man also konkrete Vorstellungen, was nach dem Tod mit einem geschehen soll (Begräbnis / Einäscherung), betreffend eine Zeremonie (ohne Religion und Kirche), oder betreffend den konkreten Ablauf der Zeremonie, so sollte man dies unbedingt zu Lebzeiten mit engen Vertrauenspersonen im Detail geklärt haben. Im Idealfall sollten dies die Familienangehörigen sein, die sich nach dem Tod einer Person um diese Angelegenheiten zu kümmern haben.

Ein Testament ist jedenfalls prinzipiell ungeeignet, um in die Wege zu leiten dass ihre Abschiedszeremonie eine glaubens- und religionsfreie Zone wird.

Nein!

Hier gibt es zwei Ausgangspositionen:

  • Ihr Kind ist nicht getauft, und somit fällt die Entscheidung es nicht in den katholischen Unterricht zu schicken wahrscheinlich leicht.
  • Sie hatten Ihr Kind zwar taufen lassen, haben Sich aber mittlerweile von der katholischen Kirche, von Religion und „Gott“ distanziert, und wollen Ihr Kind jetzt auf keinen Fall in den katholischen Religionsunterricht schicken.

Folgende Überlegungen könnten jetzt ihren Kopf kreuzen:

  • „Man muss den Kindern doch Werte vermitteln. Wo soll das sonst geschehen wenn nicht im Religionsunterricht?“
  • „Eigentlich sind wir ja keine Kirchengänger, und wir glauben auch nicht an Gott. Aber unsere Kinder gehen halt in den Religionsunterricht weil alle das so machen, und wir nicht gegen den Strom schwimmen wollen.“
  • „Wenn ich mein Kind nicht in den Religionsunterricht schicke, kriege ich Ärger mit meinen Eltern. Die würden das nicht akzeptieren.“

Solche oder ähnliche Sätze hört man von vielen Eltern. Der soziale Druck, Kinder in den Religionsunterricht zu schicken, existiert leider immer noch. Viele Menschen glauben des Weiteren, dass die Werte unserer Gesellschaft religiösen oder kirchlichen Ursprung haben. Lesetipp: Kapitel 6 aus dem Buch „Der Gotteswahn“.

Wir leben im 21. Jahrhundert. Eltern können frei entscheiden, ob sie ihre Kinder in einem Religionsunterricht indoktrinieren lassen wollen, oder es in einen neutraleren Moral- und Sozialunterricht schicken.

Werte an unsere Kinder vermitteln ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Man kann dies ohne Religion, Kirche und „Gott“ aber sehr gut, und eigentlich sogar noch viel besser machen. Lesetipp: Kapitel 9 aus dem Buch „Der Gotteswahn“.


Seien Sie keine Hypokriten, sondern stehen Sie zu Ihrer Überzeugung. Wenn Sie nichts von religiöser Indoktrination von Kindern halten, so schicken Sie Ihr Kind in den neutraleren Moral- und Sozialunterricht.

Sie sind damit voll im Trend, denn immer mehr Menschen greifen auf diese Möglichkeit für ihre Kinder zurück. Erklären Sie den Leuten, die Sie unter Druck setzen, Ihre Entscheidung. Hier finden Sie Argumente!

Die beste Alternative wäre eine Schule, die nur Wissen vermittelt, und keinen Glauben an eine Illusion. Ein neutraler einheitlicher Werte-Unterricht sollte das Ziel der Politik sein. Wenn Sie diese Ansicht teilen, können Sie dem Kultus-Minister und dem Bildungs-Minister schreiben. 

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